Archive für Kategorie: Allgemein

A very nice and ambitious talk about stats and programming. Worth to spend 10 min. and watch.

 

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… just for me as a reminder:

Einstieg in die Programmierung: Voraussetzungen und Kursangebote gab es in Teil 1 und weitere Kurse und Online IDEs in Teil 2 dieser Serie.

Bücher zum programmieren?

Soll man heutzutage noch Programmierbücher kaufen? Kaum gedruckt schon veraltet – oder? Ja, es herrscht schon eine gewissen Volatilität in der Informatik. Die große Leistung von Verlagen ist die Wissensvermittler aka Autoren sorgfältig auf die Zielgruppe(-n) der Leser abzustimmen. Klickanleitungen wie früher „Klick auf das Kreuz schließt das Fenster.“ sind out. Verschiedene Leser haben verschiedene Eintrittspunkte und unterschiedliches (Vor-) Wissen. Sehr populär scheint die Kopf-bis-Fuß-Reihe von O’Reilly. Sie richtet sich an Anfänger und tritt keinesfalls mit dem Anspruch an etwas (eine Programmiersprache) komplett zu erklären. Statt dessen gibt es einfache, praxisbezogene Aufgaben zu lösen. Auf so etwas könnte man stoßen. Teilweise sind die Aufgaben etwas amerikanisch, gewisse Szenarien würden in Deutschland nicht vorkommen. Eines der größten Probleme für einen Programmieranfänger: Er kann den Umfang der Aufgabe nicht richtig einschätzen. Die Programmieraufgaben helfen hier seine eigenen Fähigkeiten und den daraus resultierenden Zeitaufwand einzuschätzen.

Autoren-Pflege: Ebenfalls über O’Reilly bin ich zu Allen Downey gekommen. Den Anfang machte Think Python und danach folgte Think Stats (gibt’s beides auch auf Deutsch). Think Stats habe ich lange gesucht, auf Deutsch etwas schnarchig übersetzt als „Statistik-Workshop für Programmierer“. Und Downey macht weiter mit: Think Bayes  und Think Complexity. So jemanden zum Pubizieren zu bewegen ist sicherlich auch Verlagsleistung (Der Mann hat ja auch noch einen richtigen Job.)

Das ist der Stil von Allen Downey bzw. die Übersetzung davon.

Das ist der Stil von Allen Downey bzw. die Übersetzung davon.

Der magische Kitt

Früher dachte ich immer Informatiker können programmieren – schön doof, stimmt nämlich nicht. Programmieren lernt man nur durch (sic!) programmieren. Den Rest des Beitrags lesen »

In meinem vorherigen Blogpost habe ich beschrieben, wie ich endlich mal ein richtiger Programmierer werden wollte. Die dort erwähnten Online Kurse (im Englischen MOOC genannt) gibt es auch noch von anderen Anbietern: coursera und Khan Academy sind da (meiner Meinung nach) noch zu nennen.

Coursera und Khan Academy

Es kommt der Punkt, an dem nichts mehr geht. Erklärung ungenügend, Aufgabe nicht zu lösen, alle Hinweise aus der Community bringen nichts – zumindest nichts in Bezug auf die Problemlösung. Das ist der Punkt an dem man andere Erklärungen sucht und zwar bei anderem Anbietern solcher Kurse. Bei mir war das im Fall der linearen Regression so. Sie wurde sehr kurz abgehandelt und ich war weit davon entfernt die Übungsaufgabe zu lösen. Über einen Hinweis im Forum (also doch wieder die Community) kam ich direkt zum viel ausführlicheren entsprechenden Kurs bei Khan Academy. Den Rest des Beitrags lesen »

Ein paar Spam-Spezialisten versuchen mit englischen Führerscheinen Kasse zu machen. Das Herbstangebot mit 50% Rabatt beinhaltet einen englischen Führerschein und somit eine EU-weite Fahrerlaubnis. Über die Spamigkeit des Angebots habe ich bereits im Eleven securityblog geschrieben. Ich möchte hier noch einmal auf eine Zahl der Spam-E-Mail eingehen. An einer Stelle heißt es:

…. dass jährlich weit über 500.000 Autofahrer ihren Führerschein verlieren?

Vielleicht ist die Zahl einfach ausgedacht, aber ich suche mal, ob sich dazu etwas finden lässt. Es lässt sich ganz leicht etwas finden, und zwar auf der Internetseite des Kraftfahrt Bundesamtes (www.kba.de). Den Rest des Beitrags lesen »

Alle reden über Daten, über’s Sammeln und man wisse ja vorher nicht, was später noch daraus wird. Täglich läuft die Daten-Sammelmaschine, aber wann Alarm schlagen? In machen Fällen ist es ganz einfach: Wenn ich einhundert Mal eins messe und einmal zwei, dann ist zwei die Abweichung von der Norm. Komisches Beispiel? Hier kommt noch eins:

Täglich werden Rechner via Internet angegriffen. Wer seine Website (oder schlimmer noch seinen Webserver) schlecht pflegt, der läuft Gefahr automatisiert Schadsoftware untergeschoben zu bekommen. Bei der derzeitigen Verbreitung von One-Click-Installationen und einfach zu bedienenden Content-Management-Systemen (CMS) haben es die Verbreiter von Malware leicht veraltetet Systeme zu finden. Was sollen die Hoster tun? Jedes Script prüfen? Eher nicht. Eine Variante wäre die Zugriffsstatistik zu beobachten. Den Rest des Beitrags lesen »

Frau Leutheusser-Schnarrenberger verteidigt das geplante Leistungsschutzrecht (LSR).  Die private Nutzung sei ausdrücklich ausgenommen und Zielgruppe sind Google und Co., die (Zitat heise)

Adressaten des Gesetzentwurfs seien zuallererst Suchmaschinenbetreiber und Nachrichtenaggregatoren, darunter große internationale Akteure, die ihre Angebote mit Inhalten deutscher Verlage anreicherten.

Ich unterstelle mal, dass die Masse der Inhalte auf Deutsch veröffentlicht (sic!) wird. Über das Interesse an der deutschen Sprache bin ich wirklich erstaunt und vielmehr noch, dass sich damit so viel Geld verdienen lassen soll (das Geld was jetzt Google macht, mit dem Klauen und so …). Ich versuche mal herauszufinden, wie verbreitet die deutsche Sprache im Internet ist. Unter http://www.internetworldstats.com findet man die zehn häufigsten Sprachen im Internet.

Ausschnitt aus der Website von http://www.internetworldstats.com, die Top 10 der Sprachen im Internet

Ausschnitt aus der Website von http://www.internetworldstats.com, die Top 10 der Sprachen im Internet

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Via Twitter und Blogs war es in den letzten Tagen kaum zu überhören: „Wie geht eigentlich Kacken?“ Giulia Enders hat mit dieser Frage für Aufmerksamkeit gesorgt und den ersten Platz beim Freiburger Science Slam damit belegt. In rund zehn Minuten erzählt sie über ihr Studium (Medizin) und ihre Spezialisierung den Darm. Der ist ein sehr intelligentes Organ, kann eine ganze Menge, ist ziemlich groß und interagiert mit dem Gehirn. Er ist bewegungsfreudig, kommunikativ und emphatisch. Untersuchungen versuchen die verschiedensten Zusammenhänge zwischen ihm und anderen Krankheiten zu klären.


Aber das Wichtigste an der ganze Sache: Man versteht etwas (rein akustisch manchmal etwas schlechter). Nach diesen zehn Minuten nimmt man etwas mit, die sind unterhaltsam und lehrreich. Das ist, was sich die meisten Vortragenden wünschen und was sich die meisten Zuhörer/ Zuschauer auch wünschen. Aber leider bleibt genau das oft auf der Strecke, zwischen Fachsprache die ausgrenzt und Power Point Folien die ermüden. Die Science Slams (Plural?) sind eine der besten Ideen zur Wissensvermittlung und müssten eigentlich Pflichtkurse an deutschen Universitäten werden.

Große Gefahr geht zur Zeit von sogenannten Drive-by-Downloads aus, die Schadsoftware aus dem Internet erst nachträglich laden. Der Berliner E-Mail-Sicherheitsdienstleister eleven beobachtet zunehmend solche Spam- bzw. Viren-Mails. Die Mails enthalten einen kurzen Text, der den Empfänger davon überzeugen soll das angehängte Dokument zu öffnen. Die Anhänge können unterschiedliche Dateien sein, HTML-Seiten aber auch PDFs. Sie enthalten unkenntlich gemachte JavaScripte, die erst beim Öffnen aktiviert werden. Das heißt, die Browser oder PDF-Betrachter führen den JavaScript-Code aus und geben so das Startsignal zum Download des Trojaners. Viren-Scans die vorher statt finden, etwa beim Erhalt der Mails, erkennen keinen Virus/Trojaner und auch keine URL mit möglicherweise schlechter Reputation.
Besonders hinterhältig ist die Verwendung von PDF-Dateien. Diese gelten eigentlich als sehr sicher und nicht manipulierbar. Moderne PDF-Reader sind jedoch sehr komfortabel und können viele Funktionen per JavaScript ausführen (Speichern von Eingaben in Dokumenten bspw.) In aktuellen Blog-Posts weist eleven auf PDFs hin die als ELSTER-Steuererklärung oder Vodafone-Rechnung  ankommen und versuchen Lücken im Adobe PDF Reader auszunutzen.

Wie kann man sich vor solchen Viren und Trojanern schützen? Neben den üblichen Tipps die Virenscanner aktuell zu halten kann man die JavaScript-Funktionalität beim Adobe Reader ausschalten oder gleich einen anderen PDF-Betrachter benutzen. Beim Foxit Reader (für Windows) ist die Script-Funktionalität gleich ausgeschaltet. Ansonsten hilft nur gesundes Misstrauen: Im Zweifelsfall das PDF nicht öffnen, statt dessen den Kundenbereich des Anbieters aufsuchen und von dort die Rechnung downloaden.

Wie der heise Newsticker heute meldet, haben die ersten Anbieter heute die Zulassung zu De-Mail erhalten. Zum Muster der neuen Adressen heißt es:

…nach einem einheitlichen Muster zu gestalten: Sie erhalten nach der Anbieterkennung wie „t-online“ oder „gmx“ die Standard-Domain „de-mail.de“, also etwa: „max.muster@gmx.de-mail.de“.

Nun ist es blöderweise so, dass sich schon ein Muster durchgesetzt hat. Im Wesentlichen gibt es zwei Arten von E-Mail-Adressen. Entweder man ist als Frotteeschluepfer22@….com unterwegs oder als Vorname.Nachname@Anbieter.de. Beim oben beschriebenen Muster verlängert sich die E-Mail-Adresse. Die Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger könnte also die absolut leicht zu merkende Adresse: Sabine.Leutheusser-Schnarrenberger@t-online.de-mail.de bekommen. Ist am Telefon auch total einfach zu buchstabieren. Die doppelte de-Nennung wird sicher einige Menschen aus dem Tritt bringen. Und die Spamfilter freuen sich über Minus-Striche und Punkte im domain-part der E-Mail.

Glanzparade! Das setzt sich bestimmt durch.